TU Berlin

Cognitive Modeling in dynamic Human-Machine SystemsWintersemester 2021/22

KModyS-Logo

Page Content

to Navigation

Applied Cognitive Modelling (ACM) bzw. Modellierung und Simulation in Mensch-Maschine-Systemen

Prof. Dr.-Ing. Nele Rußwinkel/M.Sc. Linda Heimisch

Anmeldung bitte vorab per e-mail an

Tutorial: Montag 10 - 12 Uhr, MAR 3.048

Sprechstunde: Donnerstag 12 - 14 Uhr, MAR 3.048

Der Kurs findet als *wöchentliche Präsenzveranstaltung* statt. Die Präsenztermine (2 SWS) dienen der Vertiefung, Anwendung und Diskussion des Lernstoffs und werden von allen Teilnehmenden durch die eigenständige Bearbeitung von Lehrmaterial vorbereitet (entspricht 2 SWS à 2+2 = 4 SWS gesamt). Ergänzt wird der Kurs durch eine wöchentliche optionale Sprechstunde (in Präsenz), in der Fragen geklärt und Inhalte nochmals wiederholt werden können. Die Sprechstunde kann im späteren Kursverlauf auch zunehmend für Unterstützung beim Modellierprojekt genutzt werden.

Falls die weitere Entwicklung der Covid-19-Pandemie dies erforderlich macht, wird das Kursformat notfalls dynamisch angepasst.

Kursbeschreibung:

Die Methode der kognitiven Modellierung gewann in den letzten Jahren über die kognitionswissenschaftliche Grundlagenforschung hinaus immer größere Bedeutung in den Anwendungsgebieten der Forschung, Entwicklung und Evaluation (z.B. im Flugverkehr und der Flugverkehrskontrolle, der Fahrzeugsteuerung, Prozessführung, Systemsteuerung etc.).

Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmenden vertieftes Wissen über Möglichkeiten und Grenzen der Modellierung
menschlicherInformationsverarbeitung in dynamischen Mensch-Maschine-Systemen zu vermitteln. Durch ein integriertes Modellierungsprojekt werden die Studierenden zudem zu einer Bewertung von Modellierungsansätzen befähigt und in die Lage versetzt, selbst Modelle zu konzipieren, zu implementierenund zu bewerten.

Besonderer Fokus liegt hierbei auf der weit verbreiteten und zunehmend wichtigen kognitiven Architektur ACT-R. Hierzu wird im ersten Teil des Kurses während jeder Woche grundlegend an ein Thema herangeführt und die Kenntnisse von den Teilnehmenden in praktischen Hausaufgaben eingeübt. Im zweiten Teil des Kurses gestalten die Teilnehmenden selbst die Präsenzveranstaltung, indem sie auf Grundlage von zentralen Forschungsarbeiten Referate zu angewandten Themen der kognitiven Modellierung erarbeiten. Im dritten Teil des Kurses steht zunehmend die Überführung der theoretischen Kenntnisse in die praktische Modellerstellung im Vordergrund. Dieser Transfer endet in der Durchführung eines eigenständigen, praxisnahen Modellierungsprojektes, in dem dieTeilnehmenden einen eigenen kognitiven Agenten modellieren.

Da das Kursmaterial großteils nur in englischer Sprache vorliegt, sind ausreichende Englischkenntnisse Voraussetzung für die Kursteilnahme.

Kolloquium: Kognitionspsychologie

Prof. Dr. Eva Wiese
Prof. Dr.-Ing. Nele Russwinkel


gemeinsame Veranstaltung mit dem Fachgebiet Kognitionspsychologie & Kognitive Ergonomie

Mittwochs von 16- 18 Uhr online

Weiterführende Information folgen in Kürze.

Navigation

Quick Access

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe