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TU Berlin

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Lehre im Sommersemester 2022

Im Sommersemester 2022 bieten wir die Module Einführung in die kognitive Modellierung und Mensch-zentrierte intelligente Systeme an.

Modul Einführung in die kognitive Modellierung (Integrierte Veranstaltung, 6 ECTS)

Prof. Dr. Nele Rußwinkel, M.Sc. Linda Heimisch

Vorlesung: Montag, 10 - 12 Uhr c.t., Raum MAR 0.013

Übung: Donnerstag, 9 - 11 Uhr c.t., Raum MAR 3.048

Erster Termin: Donnerstag, 21.04.22

Nach Absprache unter allen Teilnehmer*innen können die Termine ggf. auf einen anderen Zeitpunkt verschoben werden (z.B. falls es bei der Mehrzahl der Teilnehmer*innen zu terminlichen Überschneidungen kommt).

Das Modul findet vollständig in Präsenz statt.

Anmeldungen bitte per E-Mail an

Inhalte des Moduls:

Das Modul beginnt mit einer methodischen Einordnung der kognitiven Modellierung. Den Einstieg in das breitgefächerte Feld der verschiedenen Modellier-Paradigmen bildet ein Einblick in die Modellierung von Bearbeitungszeiten mit GOMS. Ein Fokus des Moduls liegt auf der Modellierung mit der etablierten und verbreiteten kognitiven Architektur ACT-R, mit der zielgerichtete kognitive Prozesse detailliert modelliert, erklärt und Performanzmaße vorhergesagt werden können. Die Teilnehmer*innen des Moduls lernen, selbstständig einfache Aufgaben aus psychologischen Experimenten in ACT-R zu modellieren. Weiterhin erhalten die Teilnehmer*innen eine Einführung in die mathematische kognitive Modellierung mittels dynamischer Systeme sowie Bayesian Modelling. Einheiten zur Anwendung kognitiver Modellierung in der Praxis sowie zum Themenfeld "Kognitive Modellierung und Ethik" runden das Modul ab.

Modul Mensch-zentrierte intelligente Systeme (Seminar, 3 ECTS)

Prof. Dr. Nele Rußwinkel, M.Sc. Linda Heimisch

Seminar: Montag, 16-18 Uhr c.t., Raum MAR 4.065

Erster Termin: Montag, 25.04.22

Nach Absprache unter allen Teilnehmer*innen kann der Termin ggf. auf einen anderen Zeitpunkt verschoben werden (z.B. falls es bei der Mehrzahl der Teilnehmer*innen zu terminlichen Überschneidungen kommt).

Das Modul findet vollständig in Präsenz statt.

Anmeldungen bitte per E-Mail an

Inhalte des Moduls:

Intelligente Systeme zeichnen sich aus durch ihre Fähigkeiten, zu lernen und neues Wissen zu speichern, flexibel auf unsichere Situationen und unpräzise Informationen zu reagieren, sich an neue Umgebungen anzupassen sowie Schlussfolgerungen zu ziehen und Entscheidungen zu treffen. Mit dem Vordringen intelligenter Systeme in immer mehr Bereiche des menschlichen Lebens gewinnt es an Bedeutung, diese Systeme mit Blick auf eine effiziente Mensch-Technik-Interaktion zu gestalten. Dies stellt das Design intelligenter Systeme sowie den Aufbau gelungener Kooperation zwischen Menschen und intelligenten Systemen vor große Herausforderungen: Das System muss in der Lage sein, das Ziel eines menschlichen Gegenübers zu erkennen, dem Menschen Hilfestellung zu leisten und dabei für den Menschen verlässlich und nachvollziehbar zu bleiben. Dies bezieht nicht zuletzt auch Fähigkeiten aus dem Spektrum der sozialen Intelligenz und der Theory of Mind mit ein. Im Seminar sollen die Teilnehmer*innen eine eigene Perspektive auf die Fragestellung entwickeln, welche Voraussetzungen notwendig sind, damit ein intelligentes System als mensch-zentriert bezeichnet werden kann. Ein besonderer Fokus wird dabei auf den Kriterien Nachvollziehbarkeit sowie proaktive Hilfestellung liegen.

Das Seminar deckt ein breites Themenspektrum an Anwendungen intelligenter Systeme in der Praxis ab, spezifische Einheiten behandeln etwa Tutoring Systems, (Fahr-)Assistenzsysteme und Soziale Robotik. Es werden unterschiedliche methodische und normative Perspektiven und Frameworks in den Blick genommen, von Human-Centred Design über Explainable AI hin zu Kognitiver Robotik sowie einer Einordnung verschiedener Definitionen von (menschlicher und künstlicher) Intelligenz. Zudem ist ein thematischer Exkurs in die Methodik der kognitiven Modellierung vorgesehen, die vielversprechende Perspektiven für die Verbesserung der Kooperation zwischen Menschen und intelligenten Systemen bietet. Eine wichtige Rolle soll im Seminar auch die ethische Komponente mensch-zentrierter intelligenter Systeme, sowie gesellschaftliche Blickwinkel auf das Themenfeld, einnehmen.

Das Themenspektrum des Seminars kann jedoch von den Teilnehmer*innen mitgestaltet werden, die Teilnehmer*innen sind dazu aufgerufen, gerne eigene Themenwünsche einzubringen.

Methodisch wird das Seminar auf Impulsvorträgen, (moderierten) Diskussionsrunden, Vorträgen bzw. Themen-Impulsen der Teilnehmer*innen, Literaturarbeit und -recherche sowie der Bearbeitung kleinerer Aufgaben aufbauen.

 

 

Zusatzinformationen / Extras

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