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Kausales Schließen in komplexen Systemen

Dissertation von Philippe Büttner

Diese Arbeit befasst sich mit der modellbasierten Beschreibung menschlicher Informationsverarbeitungsprozesse. Komplexe Systeme werden vom Menschen auf einer bestimmten Abstraktionsebene verarbeitet, um eine Repräsentation des Systems auf kognitive Weise zu ermöglichen. Welche Informationen auf der Abstraktionsebene über ein komplexes System zu einem bestimmten Zeitpunkt im Arbeitsgedächtnis zur Verfügung stehen und an welcher Stelle Unterstützungen durch technische Assistenzsysteme sinnvoll sind, ist der zentrale Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit. Mit Hilfe der kognitiven Architektur ACT-R (Adaptive Control of Thought-Rational) soll ein kognitives Modell eines Benutzers von CAMS (Cabin Air Management Systems) modelliert und simuliert werden. Die Validierung des kognitiven Modells durch Versuchspersonen wird ebenso Teil dieser Arbeit sein. Da kognitive Architekturen, wie auch ACT-R, Werkzeuge der Modellierung zur Verfügung stellen die mit empirischen Befunden der menschlichen Informationsverarbeitung kohärent sind, können daraus Theorien kausalen Denkens abgeleitet werden. Diese Theorien sind im Bereich der Mensch-Maschine-Systeme von zentraler Bedeutung und sollen einen Beitrag dazu leisten, wie man bereits bei der Entwicklung komplexer Systeme frühzeitig Möglichkeiten zur Unterstützung diagnostischer Prozesse schaffen kann.

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