TU Berlin

Kognitive Modellierung in dynamischen Mensch-Maschine-SystemenEmotions and Interaction with Robots

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Emotions and Interaction with Robots

Der Forschungsschwerpunkt „Emotionen und die Interaktion mit Robotern“ beschäftigt sich mit den Emotionen und deren Einflüsse auf Interaktionsfaktoren, wie Lernen, und die Akzeptanz gegenüber Robotern.

Die soziale Interaktion umfasst zeitliche und psychologisch-inhaltliche Prozesse. Interaktion kann in Phasen unterteilt werden. In dem Zusammenhang kann sie betreffend unterschiedlicher inhaltlicher Ebenen und Abstraktionsniveaus untersucht werden, wie zum Beispiel Körperhaltung, Mimik, Gestik, Kommunikationsarten, Emotionen und kognitiver Prozesse.

Die Mensch-Technik-Interaktion, z.B. mit einem Roboter, soll für den Menschen einfach und angenehm gestaltet sein. Roboter sind häufig anthropomorph (menschenähnlich) gestaltet und mobil. Diese Verkörperung („embodiment“) und die eigenen Erfahrungen kann hohe Erwartungen an die Fähigkeiten des Roboters hervorrufen.

Unter dem Konzept „Embodiment“ versteht man die Beziehung zwischen Geist (Verstand, Denken, kognitives System, Psyche) und dem gesamten Körper (Handeln). Sie sind über den Blutkreislauf, afferente und efferente Nervenbahnen miteinander verbunden. Signale vom Gehirn werden an den Körper geleitet und lösen dort eine Reaktion aus. Prozesse im Körper wiederum geben Signale an das Gehirn weiter und verändert dessen Arbeitsweise. Geist und Körper sind wiederum in die Umwelt (z.B. andere Menschen, Natur, technischen Geräten) eingebettet. Die Zusammenhänge zwischen Geist, Körper und Umwelt sind wechselseitig. Wenn sich eines verändert, muss das andere auf die Veränderung reagieren. Alles kann einzeln gemessen werden, muss aber immer im Zusammenhang zueinander betrachtet werden.

Die Umwelt ändert sich ständig. Der Mensch kann die Umgebung wahrnehmen und aus den Informationen der Umwelt und den eigenen Erfahrungen Rückschlüsse auf die eigene Aktion ziehen. Er erhält Feedback und lernt daraus. In der Interaktion mit einem Roboter sollte auch die Maschine diese Fähigkeiten erhalten, um adaptiver auf den menschlichen Interaktionspartner reagieren zu können und so eine angenehme Interaktion zu gestalten.

Aus diesen Gründen muss der ganze Mensch bei der Interaktion mit einem technischen Gerät (z.B. Roboter) untersucht werden, um Informationen über das Befinden des Menschen herauszufinden und für die Handlung des Roboters zu nutzen.

Ein Forschungsaspekt in diesem Kontext beschäftigt sich mit dem Einfluss von Emotionen, wie Frustration, auf Lernprozesse (wie das Erlernen des Umgangs mit dem technischen Gerät), die Qualität der Interaktion und die Akzeptanz gegenüber dem Roboter.

Dabei finden sowohl objektive (wie psychophysiologische Methoden) also auch subjektive (wie Fragebögen und Interviews) Methoden Anwendung. Die Erkenntnisse können als Grundlagen für die (Weiter-)Entwicklung von Robotern dienen, um die Mensch-Roboter-Interaktion adaptiver zu gestalten.

 

Team Emotions and Interaction with Robots

Nele Rußwinkel

Alexandra Weidemann

 

 

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